Antimuslimische Hetze vom Herausgeber der Jüdischen Rundschau

Antimuslimische Stimmungsmache kommt hierzulande nicht nur von Deutschnationalen. Ein trauriges Beispiel bietet der folgende Text, den der Herausgeber der Jüdischen Rundschau, Dr. Rafael Korenzecher am 11. Oktober veröffentlicht hat. Wir lassen seinen Text erst einmal für sich selbst sprechen:

„[…] Den weltweit nur etwa 16 Millionen Juden steht in heutiger Zeit ein offen und unumwunden bekundeter gewalttätiger Vernichtungshass des Islam und der überwiegenden Vielzahl seiner ca. 1,6 Milliarden Anhänger entgegen. Es ist schlichtweg nicht hinnehmbar, dass nur etwas über 70 Jahre nach dem Ende der hier verschuldeten schlimmsten Tragödie des jüdischen Volkes in unserem von einem linken Regierungsbündnis und seinen noch linkeren Verbündeten fehlgeleiteten Lande gewalttätiger, rassistischer islamischer Judenhass eingelassen und die damit verbundene steigende Gefahr für Leib und Leben vor allem der der jüdischen Minderheit kleingeredet, geduldet und durch den Mangel an entschlossener rechtlicher Sanktion faktisch unterstützt wird. Der fahrlässige, verantwortungslose und geschichts-negierende „Der Islam gehört zu Deutschland“-Koexistenzunfug unserer etablierten links-doktrinären Parteien und der fast uniform gesinnungsgleichen Medien ist verantwortlich für die auch weiterhin einzelfall-bagatellisierten, beinahe täglichen und nahezu ausschließlich von Muslimen auf unseren Straßen begangenen Messerangriffe gegen alle und jeden. Unsere Politik und ihre linken, längst am Wählerwillen vorbei regierenden Akteure tragen die Verantwortung für die unser aller Verhalten und Leben verändernde, sich geradezu täglich verschlechternde Sicherheitslage aller Bürger und ganz besonders auch für die hierzulande zunehmende Verunmöglichung eines würdigen jüdischen Lebens, in dem Juden frei und ohne demütigendes Identitäts-Mimikry und ohne offiziöse von jüdischer Vertreterseite geäußerte und von unserer Exekutive befürwortete Empfehlung auskommen, sich zu verkleiden und ihre jüdische Identität zu verbergen, während die muslimischen Kleidungs-Privilegien auf unseren Straßen täglich neue Urstände feiern und sogar vor der Frauen-entrechtenden Ganz-Vermummung nicht halt machen müssen. Anderes ist auch von einer Regierung und einem Parlament, die sich sogar den eigenen Nationalfeiertag, der für die langersehnte und friedlich vollzogene Wiedervereinigung stehen sollte, als Devotion an den das Land so erheblich spaltenden Islam zu einem „Tag der Moschee“ zweckentfremden lassen, wohl auch nicht zu erwarten.[…]

Auch wenn es eigentlich aufgrund der Radikalität des Textes überflüssig anmuten mag, hier doch einige Kommentare zu seinen Aussagen:

  1. Zweifelsfrei gibt es Antisemitismus unter nicht wenigen Muslimen und ja, es gibt auch Muslime, die den Staat Israel nicht akzeptieren oder sogar vernichten wollen. Aber woher nimmt Herr Dr. Korenzecher die Behauptung, es gäbe „einen offen und unumwunden bekundeter gewalttätiger Vernichtungshass des Islams“? Der Islam ist wie kaum eine andere Religion zersplittert in unterschiedliche Rechtsschulen und ein Nebeneinander von voneinander unabhängigen Gemeindestrukturen. Wie kann er da „dem Islam“ etwas zuschreiben? Nimmt er auch solche Zuschreibungen gegenüber „dem Christentum“, „dem Judentum“, „dem Atheistentum“ vor? Das ist alles mögliche, aber seriös ist das nicht!
  2. Gleiches gilt seine Zuschreibung der gleichen Unterstellung „der überwiegenden Vielzahl seiner ca. 1,6 Milliarden Anhänger“. Gab es dazu demoskopische Erhebungen unter den 1,6 Milliarden Muslimen? Wie beschrieben, es steht außer Zweifel, dass es Muslime gibt, auf die seine Aussage zutreffen mag, dass sie einen „gewalttätigen Vernichtungshass“ gegenüber Juden haben. Aber wenn das auf „die überwiegende Vielzahl“ der 1,6 Milliarden Anhänger zutrifft – wie kann es dann sein, dass es Juden und Synagogen in Ländern wie Tunesien oder sogar Iran gibt? Verzerrte Wirklichkeitsdarstellung und Unterstellungen sind alles mögliche, aber seriös sind sie nicht!
  3. Nach Ansicht von Dr. Korenzecher werden wir in Deutschland von einem „linken Regierungsbündnis und seinen noch linkeren Verbündeten“ regiert. Wenn Herr Dr. Korenzecher die CDU/CSU als links betrachtet, ist zumindest geklärt, wo er politisch steht. Dass bestätigt dann auch der nächste Satz, wo er von „etablierten links-doktrinären Parteien und der fast uniform gesinnungsgleichen Medien“ schreibt. Und mit seiner Verurteilung der Kritik an der jüdischen AfD-Gruppe und seinem an anderer Stelle geäußerten Plädoyer für eine Koalition auf Bundesebene mit der AfD macht er keinen Hehl aus seiner politischen Positionierung.
  4. In typischer Weise für rechte Angst-Anheitzer spricht er dann von „weiterhin Einzelfall-bagatellisierten, beinahe täglichen und nahezu ausschließlich von Muslimen auf unseren Straßen begangenen Messerangriffe gegen alle und jeden. Unsere Politik und ihre linken, längst am Wählerwillen vorbei regierenden Akteure tragen die Verantwortung für die unser aller Verhalten und Leben verändernde, sich geradezu täglich verschlechternde Sicherheitslage aller Bürger…“.

Nein, da irrt Herr Dr. Korenzecher. Es ist eher so, dass Einzelfälle von Gewalttaten von Muslimen geradezu in manchen sozialen Medien und auch sonstigen (nicht nur PI-News, Epoch Times, Junge Freiheit und Jüdische Rundschau) gesucht und „gefeiert“ werden. Auch die sonstige Medienlandschaft berichtet nicht zu knapp insbesondere über Straftaten, wenn sie von Muslimen oder Flüchtlingen begangen werden. Das war vor Köln 2016 sicherlich anders, hat sich allerdings radikal geändert. Wenn Sie sich ein neutrales Bild über die Sicherheitslage in Deutschland verschaffen wollen, dann empfielt sich die Lektüre der Polizeilichen Kriminalstatistiken.

Was Morde anbetrifft, so gab es einen stetigen Anstieg in der BRD von 1953 ( 325 Morde/Jahr) bis 1989 (800 Morde/Jahr). Nachdem 16 Millionen Ostdeutsche hinzukamen erhöhte sich die Zahl der Morde selbstverständlich. So wuchs die Anzahl zum Jahr 1993 bis auf 1468 Morde. Von 1993 fiel dann die Zahl der Morddelikte/Jahr deutlich und zwar bis auf 565 im Jahr 2015. https://www.kriminalpolizei.de/…/a…/morde-1950-bis-2015.html .

Wenn es begünstigende Faktoren gibt, dass jemand schwere Straftaten begeht, dann ist das in erster Linie das Geschlecht (ca. 95% der Gefängnisinsassen sind männlich und das übrigens weltweit), das Alter (Männer unter 35 neigen weitaus mehr zu Kriminalität als solche über 35) und niedrigem Bildungsstand (die Gefängnisse sind voll von Männern ohne Bildungsabschlüsse). Wenn man die drei Faktoren zugrunde legt, ist die Wahrscheinlichkeit fast gleich hoch, kriminell zu werden, unabhängig davon, ob jemand einen Migrationshintergrund oder keinen hat. Dies vorweg gestellt, ist es logisch, dass bei einer Zuwanderung von über einer Millionen Menschen im Jahr 2015, von denen ein großer Teil männlich, jung und bildungsfern ist, es darunter auch eine gewisse Zahl an Menschen gibt, die kriminell werden.

Insofern nimmt es kein Wunder, dass die Zahl der Morde nach 2015 wieder stieg. Im Jahr 2017 waren es 731 Morde, darunter übrigens 83 Fälle, in denen deutsche Staatsbürger von Ausländern getötet wurden. Also man kann feststellen, dass die Zahl der Morde nach dem Zuzug von mehr als einer Millionen überwiegend jungen Männern spürbar gestiegen ist und jeder Mordfall ist tragisch und einer zu viel. Aber, der Anstieg ist längst nicht so stark gewachsen wie nach der Wiedervereinigung und wir sind auch weit entfernt von dem Niveau von 1993: es gab in 2017 gerade einmal halb so viele Morde wie 1993. Also, was soll die Panikmache? Wozu instrumentalisieren er das Thema in solch verzerrter Weise? https://www.welt.de/…/Toetungsdelikte-in-Deutschland-21-deu…

Bei den Zahlen der gefährlichen und schweren Körperverletzung sind die Veränderungen nicht ganz so ausgeprägt. Hier ist über die vergangenen Jahrzehnte ein stetiger Anstieg zu verzeichnen, der seinen Höhepunkt 2007 mit 154.849 Fällen hatte. Von 2015 sind die Fallzahlen dann von 127.395 auf 140.033 im Jahr 2016 gestiegen und im Jahr 2017 wieder auf 137.058 gefallen und damit immer noch einiges entfernt von dem Höhepunkt 2007.

Auch bei den Zahlen zu den erfassten Straftaten der Vergewaltigung lassen sich keine Belege für die Behauptung von Herrn Dr. Korenzecher finden – trotz des Zuzugs von über einer Millionen zumeist männlicher Flüchtlinge. Da die meisten Vergewaltigungen im sozialen Umfeld geschehen, konzentrieren wir uns hier auf die Art von Vergewaltigungen, die medial in manchen Kreisen besonders gerne mit Flüchtlingen assoziiert werden: überfallartige Vergewaltigung durch Einzeltäter und überfallartige Vergewaltigung durch Gruppen. Bei ersterem lag der Höhepunkt 2004 bei 2551 angezeigten Straftaten, die Zahl fiel dann bis 2015 auf 1134, stagnierte im Jahr 2016 mit 1132 Fällen und sank im Jahr 2017 auf 946 Fälle. Bei den Straftaten der überfallartigen Vergewaltigung durch Gruppen sieht es ähnlich aus. Der Höhepunkt lag 2003 bei 234 angezeigten Fällen, lag 2015 bei 146 Fällen und stieg im Jahr 2016 auf 225 Fälle und reduzierte sich im Jahr 2017 auf 122 Fälle.
(zum Nachschauen sei der folgende Link für eine faktenbasierte Recherche genannt. Wobei klar ist, dass Menschen, die sich die Wirklichkeit entsprechend ihrem Weltbild anders zurecht legen wollen, für solcherlei Fakten unzugänglich sind: https://www.bka.de/…/…/Faelle/ZR-F-01-T01-Faelle_excel.xlsx… )

Also, was rechtfertigt bitte, dass Herr Dr. Korenzecher von einer „sich geradezu täglich verschlechternde Sicherheitslage aller Bürger“ spricht? In welcher selbstgewählten Filterblase lebt Herr Korenzecher?

5. Aber seine faktenunabhängigen Behauptungen einer „sich geradezu täglich verschlechternde Sicherheitslage“ bezieht er nicht nur auf „alle Bürger“, „sondern und ganz besonders auch für die hierzulande zunehmende Verunmöglichung eines würdigen jüdischen Lebens, in dem Juden frei und ohne demütigendes Identitäts-Mimikry und ohne offiziöse von jüdischer Vertreterseite geäußerte und von unserer Exekutive befürwortete Empfehlung auskommen, sich zu verkleiden und ihre jüdische Identität zu verbergen […].“

Auch hier sei ein Blick in die Polizeilichen Kriminalstatistiken wärmstens empfohlen. Einerseits angesichts der zunehmenden Angst der jüdischen Bevölkerung und die Annahme, die Sicherheitslage für jüdische Menschen habe sich im Vergleich zu vor zehn Jahren deutlich verschlechtert und der Antisemitismus habe enorm zugenommen. Andererseits allerdings auch für viele Medienvertreter, die mit gutem Willen, allerdings ziemlich unverhältnismäßig zu insbesondere einer Steigerung von dieser Annahme und Ängsten in der jüdischen Bevölkerung beitragen. Zu diesen zählt vermutlich ganz besonders Herr Dr. Korenzecher.

Um einmal auf faktenbasierten Aussagen zu kommen: hier lohnt sich ein Blick in den Bericht des unabhängigen Expertenkreises der Bundesregierung zum Thema Antisemitismus. In dem über 300 Seiten umfassenden Bericht findet sich u.a. eine Auflistung der erfassten antisemitischen Straftaten der vergangenen Jahre. Auf Seite 41 des Berichtes (siehe: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/119/1811970.pdf ) findet sich die entsprechende Auflistung.

Daraus kann man ablesen, dass es einen Höhepunkt antisemitischer Straftaten – anders als die meisten Medienberichte vermuten lassen – nicht etwa nach 2015 gab, sondern im Jahr 2006 mit 1809 angezeigten antisemitischen Straftaten. Im Jahr 2014 waren es 1.596, im Jahr 2015 reduzierte sich die Zahl auf 1.366 Straftaten und stieg dann in 2016 auf 1468 Fälle und im Jahr 2017 auf 1504 Fälle. Ja, selbstverständlich ist auch hier jeder Fall einer zuviel und ja, die Zahlen sind besorgniserregend. Aber dass sich die Situation dramatisiert hätte und man von einer Verunmöglichung von jüdischem Leben aufgrund des Zuzugs von Flüchtlingen sprechen könnte, ist völlig aus der Luft gegriffen angesichts der Tatsache, dass die Zahl immer noch 20% niedriger liegt als noch vor zehn Jahren.

Auch hier sei noch etwas zu dem Anteil von Tätern mit möglicherweise muslimischem Hintergrund eingegangen:

In der offiziellen Polizeilichen Kriminalstatistik wird der Anteil von durch Ausländer oder auf Grundlage religiöser Ideologie basierender Straftaten auf 5% beziffert, während der allergrößte Teil rechtsradikalem Hintergrund zugeschrieben wird. Dies wird von manchen jüdischen Organisationen bezweifelt mit der Begründung, dass Hakenkreuzschmierereien beispielsweise automatisch in einen rechtsradikalen Zusammenhang gestellt werden, obgleich sie auch von arabischen Tätern kommen könnten. Dieser Einwand mag berechtigt sein, die Grundaussage ändert er nicht.

Ein Anhaltspunkt hierfür ist die Betrachtung der Straftaten der Körperverletzung, bei denen eine Falschzuordnung wohl nahezu ausgeschlossen werden kann. Und hier kann man aus der Tabelle auf oben genannten Bericht ablesen, dass es zwischen 2001 und 2015 im Durchschnitt 44 antisemitische Straftaten der Körperverletzung pro Jahr gab, von denen im Schnitt 5 in die Rubrik PKM Ausländer fallen, also möglicherweise durch Muslime begangen wurden. Damit liegt der Anteil der möglicherweise muslimische motivierten antisemitischen Straftaten der Körperverletzungen bei 11%, was deutlich über dem Bevölkerungsanteil von Muslimen liegt, allerdings keinesfalls die Katastrophenszenarien rechtfertigen, die häufig und gerne an die Wand gemalt werden.

Übrigens ist auch die Zahl der antisemitischen Straftaten der Körperverletzung nicht nach 2015 explodiert, sondern eher stagniert. Im Jahr 2015 waren es 36 erfasste Straftaten, im Jahr 2016 waren es 34 und im Jahr 2017 waren es 37. Zum Vergleich: im Jahr 2007 waren es 64. Auch hier sei gesagt, dass jeder Fall einer zu viel ist.

Die Gesamtzahl der erfassten Körperverletzungen pro Jahr liegt übrigens bei über 550.000 Straftaten. Ob die Verhältnismäßigkeit in der Berichterstattung über antisemitische Straftaten der Körperverletzung gewahrt ist, insbesondere wenn sie von Muslimen begangen werden, ist auch eine Frage, die man sich stellen könnte.
https://de.statista.com/…/polizeilich-erfasste-antisemitis…/

Letztlich sei noch bemerkt, dass es selbstverständlich eine Dunkelziffer gibt und jede Statistik – auch die von den Dienststellen der Polizei zusammengestellten – Kritikpunkte geben mag. Allerdings ist es eine seriöse Quelle.

Umfragen auf Grundlage
a) gezielter und nicht repräsentativer Erhebungen,
b) solche mit willkürlich vorgenommenen Zuschreibungen (z.B. Täter als Muslime einzuordnen, obgleich ca. 30% der arabischstämmigen Menschen sich nicht als Muslime betrachten) oder
c) Erstellung auf Grundlage von Hörensagen (und nicht direkt von Opfern oder Zeugen), in denen z.B. mitunter noch nicht einmal das Geschlecht der Opfers von Gewalttaten in einem Drittel der Fälle benannt werden können gibt es zwar einige, allerdings kann man die keineswegs als seriös betrachten.

6. Mit dem letzten Satz des aufgeführten Zitates muss man sich ernsthaft fragen, welches Staatsmodell Herr Dr. Korenzecher als gegeben betrachtet: „Anderes ist auch von einer Regierung und einem Parlament, die sich sogar den eigenen Nationalfeiertag, der für die langersehnte und friedlich vollzogene Wiedervereinigung stehen sollte, als Devotion an den das Land so erheblich spaltenden Islam zu einem „Tag der Moschee“ zweckentfremden lassen, wohl auch nicht zu erwarten.“.

Wenn Herr Dr. Korenzecher glaubt, dass Regierung und Parlament verhindern könnten, dass der 3. Oktober von einem Kaninchenzuchtverein beispielsweise als „Tag des Kaninchens“ deklariert werden kann oder dass eben einige Moscheevereine den Tag zum Tag der offenen Tür bzw. Tag der offenen Moschee erklären, dann hat er offensichtlich ein autoritäreres Regime im Sinne, wie es das in den Ostblockstaaten sicherlich gab, hier allerdings (noch?) nicht vorhanden ist. Nebenbei bemerkt könnte es Herrn Dr. Korenzecher ganz gut tun, wenn er neben seiner Offenheit für die AfD (er spricht sich in seinem Blogg für eine Koalitionen mit der AfD auf Bundesebene aus) sich auch einmal in Richtung Muslime öffnen würde und z.B. den Tag der offenen Moschee dafür einmal als Anlass nehmen würde!

http://juedischerundschau.de/kolumne-jr-50/…